Das Jahr fing genauso trocken an, wie das vergangene aufgehört hatte – und das ist für Wassersport ziemlich kontraproduktiv!

Das Schwimmbad des Kreisgymnasiums, das unsere sportliche Wirkungsstätte darstellt, blieb weiterhin geschlossen. Die Hoffnung auf Wiedereröffnung schleppte sich von Monat auf Monat, doch wir saßen auf dem Trockenen. Andere Wasserzeiten wurden angedacht – und wieder verworfen: wie sollen wir im BAD 3 auf einer Mittelbahn Aquafit machen?

Dann kam die Möglichkeit, für ein paar Wochen eine Hallenzeit zu nutzen – und wir machten das Beste daraus. Es war natürlich etwas anderes als unser Wassersport und nicht alle haben sich das zugetraut, aber wir schwitzten frei von jeglichen Konventionen. Das Motto blieb: Jede macht was möglich ist und nicht mehr.

Der Sommer kam, aber immer noch war unsere Schwimmhalle geschlossen. Zeit für Eiscafé, Eistorte, Eisbecher, Eis…  Wir trafen uns zu einer gemütlichen Runde, um Neuigkeiten auszutauschen.

UND DANN GING ES ENDLICH WIEDER LOS – in 125cm Wassertiefe und einer erfrischenden Temperatur, umgangssprachlich auch einfach ‚kalt‘ genannt. EGAL.

Die Umstände erforderten andere Abläufe und Übungen. Nicht jede oder jeder findet das gut, aber sie sind bis dato aktuell.

Noch bei unserem geselligen Abend in der Vorweihnachtszeit wurde spekuliert, wie lange dieser Zustand noch anhalten wird, Medien und Flurfunk versorgen uns mit unterschiedlichen Informationen. Wir hoffen, wir werden bald den (Schwimmbad-) Boden unter unseren Füssen verlieren und wieder kontaktlos joggen können.